Das hat es bisher noch nicht gegeben. Ein Auto das von Anfang bis Ende neu durchdacht wurde. Dabei wurde jedes kostenrelevante Teil hinterfragt: Ist es notwendig und wenn ja, wie lässt es sich kostengünstiger und nachhaltig produzieren?
Das Ergebnis ist ein Fahrzeug, das nicht nur mit einem emissionsfreien Fahrbetrieb punkten kann – sondern mit einer Klimabilanz, die sich ebenfalls sehen lassen kann. Um den CO2-Ausstoss zu senken, wurden nicht nur die Materialien sondern auch die Herstellungsprozesse optimiert. Die Teile werden so bearbeitet, dass möglichst viele Arbeitsschritte in einem erledigt werden. Möglich wird dies durch Simultaneous Engineering : Ein „Teil“ wird in virtuelle Werkmaschinen eingespannt und durchläuft den gesamten Produktionsprozess. Am Ende zeigt sich, wie das „Teil“ am besten beschaffen sein muss, um sich effizient bearbeiten zu lassen. Aber nicht nur die Teile, auch die Maschinen werden angepasst. Denn eine weitere Herausforderung besteht darin, dass viele kleine Bauteile im Volumen gefertigt werden müssen. Die Bearbeitungsmaschinen müssen anders getaktet werden, um schneller und präziser zu fertigen. Oder sie werden gleich parallel geschaltet: Das spart Energie und somit auch wieder Kosten. 